Tunnel statt Künette

Die Infastruktur zur Versorgung der Haushalte wird immer umfangreicher und komplexer. Waren früher Häuser nur nur Wasser, Strom und Abwasser zu ver- bzw. entsorgen so kamen im Lauf der Jahre Telefon, Kabelanbieter, Gas, Fernwärme etc dazu - und was noch alles kommen wird steht in den Sternen.

In jedem Fall bingt so was neben den Verbesserungen durch den neuen Anschluß auch Ärger, Staub und Frust. Letzteres zumindest für Passanden, Autofharer und Bewohner.

Künetten waren gestern

Fakt ist aber dass jedes mal aufgegraben werden mußte. Egal was dazu kommt - oder was grad zu repairern ist. Wieder und wieder. Das nervt.

Da wird abgesperrt, blockiert, gebaggert, verpölzt, weggebracht, zwischengelagert, verlegt, Aushub zurück gebracht, verfüllt, verdichtet und neu asphaltiert. Und vor allem die nötigen Absperrungen schaffen Ärger. Für Anrainer und Autofahrer.

 

Manchmal stürzen solche Künetten auch ein, verschütten Menschen oder werden überflutet.Und das alles macht Dreck, Staub, Ärger und kostet viel Geld. 

 

Die Kommunen müssen das alles schultern - aber es geht ja angeblich nicht anders.

Stimmt nicht. Mit dieser Erklärung werden  Straßen bis zu 5 x aufgegraben. Doch das muss nicht sein.



befarhbare Tunnel

Als Alternative bietet sich die Errichtung eines Tunnels - vor allem bei Neubauten an. Dabei wird ein 3 m breiter mannshoher Schacht betoniert in dem in einer Matrix von 1 x 1 m Rohre aus recyceltem Kunststoff aufgeständert werden. Diese Rohre werden mit Beton verfüllt und dienen künftig als tragende Säulen für die Fahrbahn drüber. Dadurch können auch Busse und Schwerlast über die Fahrbahn fahren.
Auf diesen Rohren werden dann Atlantis-Elemente verlegt und die mit Bewehrung mit Beton überzogen. An strategischen Kreuzungen gibts Einstiegmöglichkeiten durch die dann auch neue Medien eingebracht werden.
So bleiben bei künftigen Verlegungen weder Menschen noch Verkehr behindert und alles geht günstiger und schneller.

Idealerweise werden Kanal und Wasser auf einer Seite in einer Betonwanne verlegt - weil sollte trotzdem mal was passieren kann das abfliessen. Auf der anderen Seite wird ein Gerüst installiert in dem dann Strom, Telefon, Kabel, Gas, Fernwärme und was auch immer kommen wird, verlegt.